Myanmar 05 2016

Multiplikatorentraining in Myanmar

Myanmar steht nach der im Jahr 2011 eingeleiteten schrittweisen politischen und wirtschaftlichen Öffnung des Landes vor großen Herausforderungen. Die staatlichen Institutionen der Berufsbildung können den aufkommenden Bedarf nach adäquat ausgebildeten Fachkräften nicht mehr

bedienen. Ausbildungsinhalte und -methoden entsprechen nicht den Anforderungen einer modernen Wirtschaft. Um die Bedarfsorientierung der beruflichen Bildung in Myanmar zu verbessern und die Verbindung zwischen Industrie, Arbeitsmarkt und Berufsbildung zu vereinfachen, führt die Akademie für lnternationale Zusammenarbeit (AIZ) der GIZ u.a. ein mehrstufiges Konzept zur Qualifizierung von Lehrkräften für die handlungsorientierte Gestaltung beruflicher Bildungsprozesse durch. In der Zeit vom 2. bis 13. Mai 2016 führte Dr. Klaus-Dieter Mertineit die ersten zwei Wochen eines vierwöchigen Trainings zur Ausbildung von Multiplikatoren/innen durch. An dem Training, das in der Nähe von Mandalay in Myanmar durchgeführt wurde, nahmen 30 Lehrkräfte aus ganz Myanmar teil. Schwerpunkte des Trainings waren Curriculumentwicklung und die Ermittlung von Berufsbildungsbedarfen sowie handlungsorientierte Lehr-Lernmethoden.